Arbeiten mit PAH

Ihr Einstieg ins Berufsleben nach der Diagnose

„Mein behandelnder Arzt damals hat knallhart gesagt, mit dem Druck ist Arbeiten nicht mehr möglich, ich soll mich verrenten lassen. Ich war damals 34, ich hab gesagt: ich will nicht daheim bleiben, ich will arbeiten gehen. Und dann hab ich 9 Monate gekämpft, war dann in Reha […] und dann bin ich mit einer Wiedereingliederung von der Firma wieder eingestellt worden.“
- Bianca Jung-Niederberger

 

Der Wunsch ist da – ich möchte meinen Beruf wieder aufnehmen oder mich beruflich völlig neu orientieren. Oder ich stehe am Anfang meiner beruflichen Laufbahn und suche ein geeignetes Berufsfeld. Erst einmal kommen viele Fragen auf: was möchte ich übehaupt machen, was liegt mir und was macht mir Spaß. Aber auch: Bin ich vielleicht langsamer als andere? Ich kann nur einen halben Tag arbeiten, ist das ein Problem? Mit einer gesundheitlichen Einschränkung zu leben, bedeutet, sich neuen Situationen anpassen zu müssen. Das gilt auch für das Arbeitsleben. Deshalb ist es wichtig, auf eines zu achten: Der Beruf sollte zu mir und zu meinen Fähigkeiten passen.

„[…] es sollte halt ein Beruf sein, der mit der PAH verträglich ist […] oder guck vielleicht auch, dass du eine Umschulung machst.“
- Carolin Thurmann

 

Völlig realistisch: Alltagsleben und Arbeiten mit gesundheitlicher Einschränkung

Eine Umfrage* aus dem Jahr 2012 hat gezeigt, dass Patienten mit Pulmonal Arterieller Hypertonie (PAH) weiterhin ihrem Beruf nachgehen konnten und keine Hilfestellung in Anspruch nehmen mussten. Dabei wurden die verschiedenen Funktionsklassen der PAH berücksichtigt, anhand derer die Belastbarkeit von Menschen mit PAH beurteilt werden kann. Der Begriff „Funktionsklasse“ beschreibt die Auswirkungen der PAH bzw. die Einschränkungen auf das Alltagsleben.
 

 

Das können SIE auch!

Vertiefende Informationen zur Erkrankung PAH finden Sie hier.

 

*Auswirkungen der Pulmonal Arteriellen Hypertonie (PAH) auf das Leben der Patienten und pflegenden Angehörigen: Ergebnisse einer internationalen Erhebung, 2012

 

Haben Sie Fragen?0800 853 63 60Das PAH-Service-Team freut sich auf Ihren Anruf