Angehörige

Lungenhochdruck als Angehöriger verstehen


„ES IST WIE EINEN BERG ZU ERSTEIGEN,

WIE ETWAS, DAS STÄNDIG VERSUCHT, DICH WIEDER HINUNTERZUSTOSSEN.“ –
Patient mit Lungenhochdruck

 

Wenn Sie Lungenhochdruck hätten, welche Reaktionen würden Sie von Ihren Freunden erwarten?


„STELLEN SIE SICH NICHT SO AN!“

Meine Odyssee durch das deutsche Gesundheitssystem

Ein Buch von  Lioba Werrelmann

 

Auch das fehlende Verständnis und das mangelnde Bewusstsein für diese Krankheit haben Auswirkungen auf das Wohlbefinden der Patienten. Viele Patienten beschreiben ein Gefühl der Isolation, das oft dadurch bedingt ist, dass Lungenhochdruck nicht immer körperlich „sichtbar“ ist.

Machen Sie unseren Atemtest – fühlen Sie selbst, wie es einem an Lungenhochdruck Erkrankten ergehen kann- klicken Sie zum öffnen nachfolgend auf Atemtest!

 


Unser Körper vollbringt erstaunliche Leistungen, um das zu tun, was wir von ihm wollen. Wenn wir einem Bus nachlaufen oder zu unserem Telefon greifen, setzt unser Körper den Sauerstoff, den wir einatmen, und unsere Energiereserven sofort in koordinierte Bewegungen um, und wir müssen keine einzige Sekunde darüber nachdenken.

Es ist vielleicht schwer zu glauben, aber für Menschen, die mit Lungenhochdruck leben müssen, können sich selbst die einfachsten alltäglichen Verrichtungen, die für Sie und mich ganz unproblematisch und selbstverständlich sind, genauso anstrengend anfühlen, wie das Besteigen des Mount Everest.

Was kommt als pflegender Angehöriger auf mich zu?


Die Ergebnisse einer kürzlich durchgeführten internationalen Umfrage haben unser Verständnis für die vielen alltäglichen Herausforderungen verbessert, denen sich Pflegende oder Angehörige pulmonal arterieller Hypertonie (PAH) gegenübergestellt sehen. Die Resultate haben wir in der Broschüre – „ Das Dialog-Tool für Pflegende" – zusammengefasst. Diese soll Ihnen dabei helfen, die Situation Pflege eines Patienten mit PAH und die Auswirkungen auf Ihre Emotionen, Ihr Wohlbefinden und Ihren Alltag für sich zu klären und damit umgehen zu können. Das Tool hilft Ihnen, Ihre Gedanken, Gefühle und Sorgen in einer strukturierten Form aufzuzeichnen. Dies kann dabei helfen, Gespräche mit Ärzten, Angehörigen, Freunden und anderen Personen zielgerichtet zu führen und den emotionalen Rückhalt zu bekommen, den man braucht, um mit der Krankheit umgehen zu können.

 

Für pflegende Angehörige gilt:
• Bedenken Sie die Veränderungen, die die Diagnose PAH auf den Alltag haben
   kann und wie Sie diese Veränderungen ausgleichen können.
• Holen Sie sich Hilfe: von außen, bei Ärzten, Freunden und Ihrer Familie.


Weitere Hilfe gibt es auch unter
Praktisch Anwendbare Lebenshilfe: www.palverlag.de
• BAG Selbsthilfe von Menschen mit Behinderung: www.bag-selbsthilfe.de

 

 

Haben Sie Fragen?0800 853 63 60Das PAH-Service-Team freut sich auf Ihren Anruf